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Pfälzischer Zahnärztetag 2015 - über 400 Gäste auf dem Hambacher Schloss

Grenzen verschieben und Freiheiten gewinnen


Grenzen bieten Schutz, sie schränken gleichzeitig aber auch ein. Nur, wer Grenzen auslotet und überwindet, kann neue Freiheiten gewinnen. Das war der Tenor des Pfälzischen Zahnärztetages unter dem Motto „Berge versetzen, Grenzen verschieben“. Über 400 Gäste aus Politik, Zahnärzteschaft und Gesundheitswesen folgten am Samstag der Einladung von Be-zirkszahnärztekammer (BZK) Pfalz und Kassenzahnärztlicher Vereinigung (KZV) Rheinland-Pfalz aufs Hambacher Schloss. Der Dreiklang aus gesell-schaftspolitischem, standespolitischem und wissenschaft-lichem Vortrag zeichnete den Zahnärztetag auch in diesem Jahr aus


 



Dr. Wilfried Woop, Vorsitzender der BZK Pfalz, kritisierte zur Eröffnung die Grenzen, die der Zahnärzteschaft gesetzt würden. Der „nicht enden wollende Regelungswille“ des Gesetzgebers limitiere zunehmend die zahnärztliche Berufsausübung. „Die staatlichen Regelungen schränken uns Freiberufler ein.“ Als aktuelles Beispiel nannte er das Versorgungsstärkungsgesetz, das den bürokratischen Aufwand in den Praxen weiter vergrößere. Woop forderte stattdessen ein Rückbesinnen: „Grundbedingung für Freiheit ist die Subsidiarität.“

 

An die Grenze des Machbaren heranzugehen und Berge zu versetzen – das ist das Credo von Reinhold Messner. Die Bergsteigerlegende machte klar: „Berge, dies es zu versetzen gilt, sind in unserem Bewusstsein.“ Ebenso komme der Wille, Grenzen zu überwinden, aus dem Inneren. „Die Motivation wächst in uns aus einer Überzeugung heraus.“ Den Misserfolgen im Leben bemaß Messner eine wichtige Rolle zu. „Wir lernen durch Scheitern.“ Entscheidend sei es, sich zu korrigieren, neu anzusetzen und so zum Erfolg zu gelangen.

 

Mit der Einführung von Grund- und Wahlleistungen habe die Zahnärzteschaft Grenzen zum Positiven verschoben, führte Sanitätsrat Dr. Helmut Stein aus. „Wir haben eine Antwort gefunden auf die Frage nach dem verantwortungsvollen Umgang mit knappen finanziellen Ressourcen und einer gerechten Leistungszuteilung“, so der Vorstandsvorsitzende der KZV Rheinland-Pfalz. Festzuschüsse bei Zahnersatz und Mehrkostenvereinbarungen in der Füllungstherapie gäben Patienten die Freiheit, aus Behandlungsalternativen zu wählen, ohne dass sie den Zuschuss ihrer Krankenkasse verlieren.

 

Möglichkeiten und Grenzen der konservierenden Therapie lotete Prof. Dr. Roland Frankenberger, Direktor der Abteilung für Zahnerhaltungskunde an der Marburger Philipps-Universität aus. Dabei plädierte er dafür, beschädigte Restaurationen, sofern medizinisch geboten, zunächst mit Komposit zu korrigieren statt komplett zu erneuern. „Eine Erneuerung kostet zu viel gesunde Zahnhartsubstanz.“ Minimalinvasive Methoden böten dem Patienten die Chance, die eigenen Zähne so lange wie möglich zu erhalten.

 


 
Notdienst



Zahnärztliche Röntgenstelle

Aktualisierungskurse gemäß §18a RöV für Zahnärztinnen/Zahnärzte
2017

 

Aktualisierungskurse gemäß §18a RöV für Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA)
2017




Nächste Fortbildungen für Zahnärzte


Pfälzischer Zahnärztetag 2017

 


    Termin:
Samstag, 10.06.2017

9:00-16:00

Ort:
Hambacher Schloss,
Neustadt/Wstr.

 

Programm zum Download






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